„Smart City“, Visualisierung, 3D-Stadtmodell, Digitalisierung: Stadtentwicklung interessiert mich. Und während des Esri-Praktikums kann man auch mal einfach ausprobieren. In Teil 3 geht’s deshalb zum Abschluss meiner Miniserie um ArcGIS Urban.

Als Praktikant hatte ich auch immer mal wieder Zeit, weiteren Interessen nachzugehen und verschiedene Dinge auszuprobieren. Da ich mich besonders für Stadtentwicklung interessiere, habe ich ArcGIS Urban schnell für mich entdeckt.

ArcGIS Urban: verbessert Stadtplanung und Entscheidungsfindung

Wer sich mit Digitalisierung und Stadtentwicklung befasst, ist schon mittendrin im Thema. „Smart City“. Und genau um das geht es bei ArcGIS Urban. Denn mit ArcGIS Urban lassen sich Projekte oder langfristige Pläne entwerfen und visualisieren. Was früher in langen Texten und schwer lesbaren 2D-Bebauungsplänen versteckt und vor allem für Laien kaum zu erfassen war, wird so wesentlich greifbarer.

3D-Visualisierung: Bebauungsplan für den Baakenhafen in Hamburg.

Die webbasierte, interaktive Anwendung zeigt komplexe und kaum verständliche Pläne im anschaulichen, übersichtlichen dreidimensionalen Format. Sie greift dabei auf GIS-Daten der Kommune zu, die in ArcGIS verarbeitet werden.

ArcGIS Urban bietet folgende Vorteile:

  • Visualisierung mit 3D-Viewer
  • Zentrale Datenverwaltung
  • Übersichtliche Planung
  • Nachhaltige Entwicklung von Arealen
  • Schnelle Kommunikation
  • Einfache Interaktion/Beteiligung der Bevölkerung

Jedem Stockwerk eines Gebäudes kann zum Beispiel eine Nutzung zugewiesen werden. Das Programm kann sogar Prognosen zu Wasserverbrauch, Anzahl benötigter Parkplätze, CO2-Verbrauch und weiteren Faktoren erstellen. Rechtlich komplexe Fragestellung werden verständlich. Zudem entstehen neue Prozesse der Öffentlichkeitsbeteiligung. Die in ArcGIS Urban visualisierten Pläne können öffentlich geteilt werden. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, über Kommentarfunktionen ihre Meinung äußern.

ArcGIS Urban: Link-Tipps

Smarte Stadtentwicklung ist ein Thema der Zukunft. Denn immer mehr Metropolregionen entdecken die Vorteile der Digitalisierung für sich. Und das ist mein Steilpass für euch. Ich habe euch ein paar Links zum Thema zusammengestellt:

Diese Links verschaffen euch einen ersten Überblick über ArcGIS Urban. Und ganz nebenbei entdeckt ihr das Esri-Universum mit den unzähligen Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel Tutorials auf verschiedenen Plattformen und MOOCs zu unterschiedlichen Themen.

Tipp: Während des Praktikums profitiert ihr außerdem davon, dass ihr kostenlos an guten – und normalerweise kostenpflichtigen – Schulungen teilnehmen könnt.

Fazit: Esri-Praktikum sehr empfehlenswert

Wenn ihr euch für GIS interessiert, kann ich euch ein Praktikum bei Esri auf jeden Fall empfehlen. Ob ihr erst Grundkenntnisse habt oder schon richtig gut mit der Software umgehen könnt, spielt keine Rolle. Neue GIS-Kenntnisse, Erfahrungen, Routine in der Anwendung, nette Kolleginnen und Kollegen sowie wirklich abwechslungsreiche und praxisnahe Aufgaben zu den Schwerpunkten im Studium sind auf jeden Fall Teil des Praktikums.

Ben Giese studiert Geographie an der Uni Hamburg und Stadtplanung im Ergänzungsfach an der HafenCity Universität

Wollt ihr mehr wissen über ein Praktikum bei Esri Deutschland oder bei Esri Schweiz? Hier kriegt ihr Auskunft: education@esri.de