Weltweit feierten am 13. November GIS- und Geo-Begeisterte den 20. Jahrestag des GIS Day. Auch an Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz fanden Events statt. Hier ein paar Beispiele.

Was ist der GIS Day?

Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam

Ein gelungener Tag am GFZ in Potsdam – mit Blick auf die 20-jährige Vergangenheit des GIS Day, Diskussionen über Städte mit weniger Autos, die Entwicklung mobiler GIS-Apps und Ertragsprognosen für Bauern in Ghana.

40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Wissenschaft, Bildung und Verwaltung haben die Gelegenheit genutzt, sich inspirieren zu lassen, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu begeistern.

Hochschule Rapperswil

Der Geoinformationstag 2019 an der Hochschule Rapperswil (HSR) stand unter dem Motto «Kollaboration von GIS und BIM». Spannende Präsentationen zur Frage, welche Rolle Geoinformationssysteme (GIS) im Building Information Modeling (BIM) spielen, standen im Zentrum der Veranstaltung.

Daneben wurde zum dritten Mal der Esri Development Center Award für herausragende Anwendungen von Geoinformationen und GIS in der Lehre an der HSR vergeben.

Wir gratulieren Reto Zürcher ganz herzlich zu seiner Arbeit über die ökologische Infrastruktur und Vernetzung als Beitrag zu einem Landschaftsmodell im Furttal.

Lehrerfortbildung in Osnabrück

Klimawandel im Schulunterricht erfahrbar machen: Osnabrück hat den GIS Day mit einer Fortbildung für Lehrende der Osnabrücker Schulen verbracht. Insbesondere die Unterrichtsmethodik der interaktiven und handlungsorientierten Unterrichtsanleitungen stießen auf positive Resonanz.

MeetUp in Geneva

The Bruno Manser Fund was present last night at the GIS Day Meetup in Geneva to present their project “Penan Community Maps” using the new ArcGIS StoryMap builder.

The Bruno Manser Fund just won the 2019 Carto Award in the „print“ category from the Swiss Society of Cartography for their amazing mapping work made for the Penan Community to help them preserve their territorial rights.

Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena

Der Lehrstuhl Geoinformatik veranstaltete zum sechsten Mal in Folge anlässlich des weltweiten GIS Day eine Vortragsreihe, Poster- und Firmenausstellung in den Rosensälen Jena mit 90 Teilnehmern. Hierzu gab es Vorträge zum Einsatz von GIS und Fernerkundung beim Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, bei ThüringenForst und im Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadtverwaltung Jena sowie Beiträge von Studierenden des Masterstudiengangs Geoinformatik.

Als weitere Veranstaltung zum GIS Day und im Rahmen der KinderUni der FSU Jena wurde im PC Pool des Lehrstuhls Geoinformatik mit 40 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren der Workshop „Wie sehen Pinguine von oben aus?“ durchgeführt. Die Kinder kartierten in ArcGIS auf einer Drohnenaufnahme Pinguine und konnten eine ausgedruckte Karte als Andenken mit nach Hause nehmen.

Copyright: Dr. Sven Kralisch, FSU Jena

ETH Zürich und Fachhochschule Nordwestschweiz

Der Tag der Geomatik gibt Einblick in die Vielseitigkeit des Fachge­bietes der Geoinformatik und Vermessung. Der diesjährige Event fand im Rahmen der «200yrs Swiss Geo X»-Veranstaltungen im Kultur und Kongresszentrum in Aarau statt.

Auf dem Programm standen Fragen wie: Wie wird unser Lebensraum erfasst? Was lernen wir aus den raumbezogenen Daten? Wie ermöglichen diese Daten die nachhaltige Gestaltung unseres zukünftigen Lebensraumes?

Ein Modul beschäftigte sich zudem mit der Frage, ob wir künftig die räumliche Orientierung verlieren werden, wenn wir das Navigieren komplett an Computersysteme outsourcen und auf die persönliche Raumwahrnehumg verzichten.

Dieses Modul fand mit dem ETH-Lernapp OMLETH in der Aarauer Altstadt statt und stellte gps-gestützte Aufgaben zur räumlichen Orientierung. Die Ergebnisse wurden anschließend visualisiert und von den Klassen ausgewertet. Ein tolle Veranstaltung mit glänzender Feedback-Wand im Daumen-hoch-Bereich. 👍

Unterwegs mit OMLETH und kniffligen Aufgaben
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